Montag, 1. April 2013

F wie f...



Wörterbuch der Lust F wie f...

Das F-Wort ist Dreh- und Angelpunkt der Sex-Rhetorik
Darf man es sagen, sollte man es sagen, wann passt es, wann ist es gar nicht angebracht? Die folgende Sprachregelung kann dabei hilfreich sein. Wenn Sie beide in zärtlicher Stimmung sind, sich vorsichtig aneinander herantasten und sanfte Küsse austauschen, kommt es sicherlich ein wenig guerillamäßig rüber, wenn Sie plötzlich seufzen: „Ich will dich ficken.“ Wenn sie Ihnen jedoch gegenübersitzt, in hautengen Jeans, mit eindeutigem Blick, sich die Lippen leckend, dann könnte derselbe Satz gut passen. Das F-Wort beschreibt eine Form von Sex, die in erster Linie der Triebabfuhr dient.
Wer also nicht vorhat, im Bett den Pappnasen aus den Pornostreifen nachzueifern, sollte das Wort nur verwenden, wenn sie es auch tut. Das andere F-Wort, jenes für das weibliche Geschlechtsteil, können Sie aus Ihrem Sex-Wortschatz streichen. Es hat keinen Stil (nicht nur, weil sich darauf Kotze reimt) und taugt bloß dazu, fiese Giftspritzen abzukanzeln. In einem solchen Fall sitzt dann allerdings ordentlich Schmackes dahinter.

 
Design by Free WordPress Themes | Bloggerized by Lasantha - Premium Blogger Themes | Press Release Distribution