Freitag, 5. April 2013

Wie fühlt es sich an, grosse Brüste zu haben?




Wie fühlt es sich an, grosse Brüste zu haben?

Jess Bartoschek (24), Kellnerin, trägt BH-Größe 85 D
„Ich finde meine Oberweite klasse. Schon deshalb, weil ich in der Pubertät überhaupt keinen Busen hatte. ,Hühnchenbrust‘ oder ,Bienenstiche‘ haben mir die Jungs hinterhergerufen. Dann doch lieber 85 D. Ich gebe ja zu, dass mir meine Brüste bei der Arbeit helfen. Vor allem beim Trinkgeld. Außerdem kann ich einen Turm von Tellern gegen meine Brust lehnen und tragen. Mein Chef lacht dann immer und sagt: Oh, super! Jetzt helfen die Möpse schon beim Kellnern. Natürlich starren viele Kerle auf meine Brüste, doch damit kann ich umgehen. Wenn wieder einmal einer zu dreist glotzt, umfasse ich sie schon mal fest mit meinen beiden Händen – dann fühlen sich die meisten ertappt.
Manchmal denke ich natürlich, es wäre schöner zierlich zu sein, so 75 B. Da könnte ich etwa problemlos joggen. Jetzt muss ich dafür einen Sport-BH anziehen und zwei Tops übereinander, die zwei Nummern zu klein sind. Ohne diesen Halt würden Bewegungen ziemlich weh tun, das Eigengewicht zieht die Brüste sowieso schon nach unten. Allerdings sind sie zum Glück noch richtig fest. Manchmal trage ich auch gar keinen BH. Das können viele Frauen mit meiner Körbchengröße gar nicht. Meine Schwester, deren Brüste ein bisschen kleiner sind und eher – wie soll ich sagen? – hängen, die hat nicht malSex ohne BH. Hoffentlich bleibt mir so etwas erspart.
Vor so richtigen Hängebrüsten habe ich schon ein wenig Bammel. Aber noch sieht es ja nicht danach aus. Am lustigsten ist es, wenn meine beste Freundin einen meiner Büstenhalter findet und durch die Wohnung ruft: ,Boah, sind die riesig! Damit kann man ja einkaufen gehen.‘“

 
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